as Restaurant
Der Hamburger Fischmarkt ohne das Fischereihafen Restaurant? Ebenso unvorstellbar wie die Skyline der Stadt ohne den Michel und eine HSV-Mannschaft ohne Raute auf der Brust. Seit der Übernahme des Hauses durch Rüdiger Kowalke im Jahre 1981 verlassen lukullische Kunstwerke das Reich von Küchenchef Wolf-Dieter Klunker. Hiervon allzu wortreich zu schwärmen hieße, Eulen nach Athen zu tragen – beziehungsweise Möwen an den Hafen. Der dauerhafte und stetig wachsende Erfolg ist unsere beste Visitenkarte und die Lobhymnen, die Stammgäste immer wieder unaufgefordert anstimmen. Jeder Stuhl der Speisesäle wird jeden Tag zweimal besetzt, 300 bis 400 Gerichte werden aufgetragen – und das zu, in Relation zum getriebenen Aufwand, sehr moderaten Preisen. Bei uns ist beispielsweise das „gebratene Vollkornbrot mit Kräuterrührei“ zu Räucheraalfilet wirklich in der Pfanne gebrutzelt. Die Nachahmer stecken die Scheibe einfach bloß in den Toaster. Auch deswegen sind uns die Gäste treu geblieben – teilweise seit einem Vierteljahrhundert schon!
Aber zugegeben: Wer auf der Stelle tritt, kommt nicht voran, Wandel ist wichtig, auch in der Gastronomie. Und darum haben wir das Speisenangebot über die Jahre behutsam entwickelt, sein Profil kompromissloser Qualität und Frische dabei immer weiter geschärft. Sechs bis acht Mal pro Jahr wechselt unsere Karte. Aber selbstverständlich bekommen wir auch den Menü-Klassiker, den Sie vor vielleicht acht Jahren mit ganz besonderem Behagen genossen, noch immer perfekt hin. Nur keine Scheu. Fragen Sie uns. Stellen Sie uns auf die Probe!
Auch das Interieur ist nicht unverändert geblieben. Küche, Einrichtung, Teppiche – eigentlich alles ist in den vergangenen Jahren schrittweise erneuert worden. Dabei war es uns wichtig, das edle Flair, die noble und behagliche Atmosphäre niemals aus den Augen zu verlieren oder gar aufzugeben. Im Jubiläumsjahr 2001 öffnete sich das Haus endlich noch mehr der Elbe. Durch die großen Schiebetüren erreichen die Gäste seither einen terrassenartigen Balkon und können bei gutem Wetter zum Gaumenkitzel einen unverstellten, intensiven Blick auf die Lebensader unserer schönen Stadt werfen. Auch für die Zukunft gibt es bauliche Pläne. So soll auch der vordere Gastraum bald Fenster bekommen, die bis zum Boden reichen. Damit Sie auch dort bei allerbestem Licht betrachten können, was wir Ihnen mit Stolz servieren.
